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Anwenderbericht

Augenzentrum Bayern

Augenzentrum Bayern optimiert Dokumentation im OP.

Anwenderbericht


Einsatzgebiet
Dokumentation und Archivierung

Dr. med. Waldemar Bauer 

Facharzt für Augenheilkunde und ärztlicher Direktor Augenzentrum Bayern

Dr. med. Waldemar Bauer 

Eine optimale Leistung kann nur der erbringen, der sich voll und ganz auf seine Aufgabe konzentrieren kann. Dies gilt insbesondere in der Medizin. Eine bestmögliche Versorgung von Patienten ist dann gewährleistet, wenn Ärzte und das medizinische Personal sich ihnen 100%ig widmen können.

Diesen Anspruch kennt auch das Augenzentrum Bayern. Im Zusammenschluss aus mehreren Augenkliniken, -zentren und -ärzten versorgt ein Team aus Augenärzten, Anästhesisten, OP-Assistenten und Medizinische Fachangestellten, aber auch Orthoptisten, Optiker/-meistern sowie augenmedizinischem und verwaltungstechnischem Fachpersonal Patienten an verschiedenen Standorten Oberbayerns. In insgesamt 6 OP-Sälen wird ein breites Spektrum an Operationen angeboten: Grauer Star, Grüner Star, Hornhautplastiken, Liderkrankungen uvm. Schon seit längerer Zeit bestand im Verbund der Wunsch, die Prozesse im OP mit Blick auf Datenzugriff, Recherche und Dokumentation, zu verbessern. „Sowohl berufsrechtlich als auch mit Blick auf den Behandlungsvertrag muss jede Operation bei uns dokumentiert werden“, beschreibt Dr. med. Waldemar Bauer, Ärztlicher Direktor im Augenzentrum Bayern, die rechtliche Ausgangslage, die für alle deutschen Ärztinnen und Ärzte gleichermaßen bindend ist. „Diese Dokumentationen umfassen unter anderem OP-Zeiten, den Verlauf der Anästhesie sowie Diagnosen, Angaben zu Prozeduren und dem OP-Team“, führt der Ärztliche Direktor aus. Dass der Prozess der Dokumentation aufwändig und für das medizinische Personal zeitintensiv ist, ist kein Geheimnis. Denn in den letzten Jahren ist darüber hinaus auch ein umfassendes Bild- und Videomanagement hinzugekommen. Auf der Suche nach einer flexiblen und praktikablen Lösung, die Ärzte und Medizinisches Personal im OP entlastet, fand das Augenzentrum Bayern Unterstützung bei der Rein Medical GmbH. 


Dokumentation Bild- und Videogestützter Operationen

Bild- und videogestützte Operationen machen die Arbeit im OP sicherer und schaffen neue Möglichkeiten der Dokumentation. Entscheidend aber dabei ist, dass Lösungen zum Bild- und Videomanagement nicht nur performant, sondern auch intuitiv bedienbar sein sollten, denn nur dann können sie das Personal im OP auch tatsächlich entlasten. In Bayern war man auf der Suche nach einer schnell anwendbaren Lösung zur Dokumentation aller Eingriffe anhand von Bildaufnahmen, die zudem gut an das vorhandene Praxisinformationssystem sowie an das Bildarchiv (PACS) anzubinden sein sollte. „Die Benutzerfreundlichkeit war uns sehr wichtig, darüber hinaus sollte die neue Lösung in jedem Fall wirtschaftlich in der Anschaffung sowie im laufenden Betrieb sein“, beschreibt Oliver Thieme, Technischer Leiter im Augenzentrum Bayern, die Anforderungen seines Hauses. In Zusammenarbeit mit dem externen Partner wurde daher ein genaues Anforderungsprofil erstellt, dass dann als Grundlage für das Angebot der Rein Medical dienen konnte. Entsprechend hat das Mönchengladbacher Unternehmen im Anschluss an die Definition des Anforderungskataloges einen Lösungsvorschlag präsentiert, der im Team abgestimmt und dann zur Umsetzung beauftragt wurde.

 

Hard- und Software aus einer Hand


Die Lösung: CLIINIO 424C Touch-Panel-PC-Systeme sowie die Aufnahmesoftware SMART OR. Insgesamt vier OP-Säle wurden bereits seitens Rein Medical ausgestattet, zwei weitere sind in Planung. Mit der Hard- und Software aus eigenem Haus hat der IT-Dienstleister eine skalierbare Lösung zur Verfügung gestellt, die einen sicheren Betrieb für Patienten und Personal garantiert. „Alle vier OP-Säle in Bayern haben wir mit unseren CLINIO-PCs als Rekorder-Hardware sowie mit unserer Software zur Verwaltung aller Bild- und Videoquellen ausgestattet“, berichtet Bernd Schmidtke, Leiter Vertrieb Deutschland bei Rein Medical. „Die Panel-PCs erhalten Bilder und Videos von den Kameras oder Mikroskopen im OP und speichern diese lokal zwischen“, führt Bernd Schmidtke aus. „Ausgewählte Bilder werden dann selektiv in die jeweilige Patientenakte übertragen.“ Neben der reinen Installation zeichnet der externe Dienstleister auch für die Anpassung der Schnittstellen zu den vorhandenen Bildarchiven und zum Praxisinformationssystem sowie für ein umfangreiches Customizing verantwortlich. So wurde nicht nur die grafische Benutzeroberfläche (GUI) angepasst, sondern auch seitens der Verantwortlichen in Bayern gewünschte Funktionen, wie etwa eine Schlagwortsuche, implementiert. 


Mehr Zeit für die Patienten


Mit der Installation, vor allem aber mit der erzielten Prozessoptimierung, ist man in Bayern mehr als zufrieden. Ohne Einarbeitungsphase konnte die Lösung sofort vom ärztlichen und assistierenden Personal genutzt werden, bei gleichzeitig hoher Akzeptanz. „Die administrativen Aufwände haben sich für unser Team drastisch reduziert“, benennt Dr. med. Waldemar Bauer den größten Vorteil der Neuinstallation. „Bei der hohen Anzahl an Eingriffen, die wir hier durchführen, muss das Personal nun nicht mehr wie bisher Daten händisch eingeben, sondern kann diese direkt aus der Worklist auswählen und einladen“, so der Ärztliche Direktor weiter. „ Über den Touch-Screen kann jeder auf bereitgestellte Live-Bilder oder auf Archivmaterial zugreifen, zudem können die Bilder auch direkt in die Patientenakten gegeben werden“, ist der Ärztliche Direktor zufrieden. Durch die Reduktion der manuellen Eingaben wurde auch die Fehlerquote im Augenzentrum Bayern minimiert, neben den optimierten Workflows eine ebenso wichtige Errungenschaft. Entscheidend aber ist, dass jetzt mehr Zeit für Wesentliches bleibt: „Je weniger wir mit administrativen Aufgaben beschäftigt sind, desto mehr Zeit bleibt uns für unsere Patienten“, bringt Dr. med. Waldemar Bauer das Fazit auf den Punkt. In Bayern wird man jetzt die Ausstattung der beiden letzten OP-Säle angehen, auf den Partner vom Niederrhein wird man dabei nicht verzichten. „Zu jedem Zeitpunkt im Projekt konnten wir uns auf unsere Ansprechpartner bei Rein Medical verlassen“, resümieren der Ärztliche Direktor und sein Technischer Leiter gleichermaßen. „Wir sind sehr zufrieden und setzen auch künftig auf die fachkompetente Unterstützung der Rein Medical.“

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