{"id":4481,"date":"2024-01-18T08:58:47","date_gmt":"2024-01-18T08:58:47","guid":{"rendered":"https:\/\/reinmedical.com\/equalizzazione-potenziale-zpa\/"},"modified":"2024-08-30T15:37:12","modified_gmt":"2024-08-30T15:37:12","slug":"equalizzazione-potenziale-zpa","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/reinmedical.com\/it\/equalizzazione-potenziale-zpa\/","title":{"rendered":"Equalizzazione potenziale ZPA"},"content":{"rendered":"<p><div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background fusion-parallax-none nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling lazyload gradient-container-1\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-min-height:500px;--awb-background-size:cover;--awb-flex-wrap:wrap;\" data-bg=\"https:\/\/reinmedical.com\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/header-s-1600.jpg\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-center fusion-flex-align-content-center fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><h1 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffffff;\">Potenzialausgleich ZPA<\/span><\/h1>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling gradient-container-2\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-margin-top:50px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><div id=\"paragraph_125\" class=\"paragraph paragraph_text\">\n<div class=\"slide-in from-bottom image_text_wrapper col-12 col-md-9 offset-md-3 mt-5 visible\">\n<p>DIE BEDEUTUNG DES POTENZIALAUSGLEICHS<\/p>\n<p>von Dipl.-Ing. Armin G\u00e4rtner<\/p>\n<p><strong>Der nachfolgende Beitrag beschreibt die Bedeutung des zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleichs (ZPA) f\u00fcr die Medizintechnik. Zu unterscheiden sind der fest installierte, allgemeine\u00a0 Potenzialausgleich nach DIN VDE 0100 Teil 410 und 540 und der zus\u00e4tzlich \u00fcber eine flexible Leitung mit speziellem Stecker gesondert anzuschlie\u00dfende ZPA f\u00fcr ortsver\u00e4nderliche\/ortsbewegliche mobile aktive und nichtaktive Medizinprodukte, der nach VDE 0107 (alt) und VDE 0100 Teil 710 (neu) genormt ist.<\/strong><\/p>\n<p>Normalerweise existieren konstruktionsbedingt nur sehr kleine Ber\u00fchrungsspannungen auf ber\u00fchrbaren Ger\u00e4teteilen, die bei Ber\u00fchrung zu Ger\u00e4teableitstr\u00f6men werden. Im Fehlerfall k\u00f6nnen gr\u00f6\u00dfere Ger\u00e4teableitstr\u00f6me in Form von Fehlerstr\u00f6men entstehen. Im Ersten Fehlerfall k\u00f6nnen diese Fehlerstr\u00f6me zu hohen Ber\u00fchrungsspannungen f\u00fchren, wenn kein zus\u00e4tzlicher Potenzialausgleich vorhanden ist.<\/p>\n<p>Der zus\u00e4tzliche Potenzialausgleich stellt also eine vorbeugende Ma\u00dfnahme dar, Patient, Anwender und Dritte vor Ber\u00fchrungsspannungen zu sch\u00fctzen, die durch Spannungspotenziale zwischen ber\u00fchrbaren leitf\u00e4higen Teilen sowie ortsver\u00e4nderlichen mobilen Ger\u00e4ten entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nachfolgend werden die Notwendigkeit des Potenzialausgleichs und die damit verbundene Sicherheitsphilosophie des zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleichs (ZPA) beschrieben, damit die in der Praxis oft vernachl\u00e4ssigte bzw. nicht beachtete Ma\u00dfnahme besser verstanden und angewendet wird.<\/p>\n<p>1. FEST INSTALLIERTER, ZUS\u00c4TZLICHER POTENZIALAUSGLEICH<\/p>\n<dl>\n<dt><\/dt>\n<\/dl>\n<p>In den Geb\u00e4uden eines Krankenhauses verlaufen neben den Elektroinstallationen eine Vielzahl von leitf\u00e4higen Rohrleitungen, z. B. aus Kupfer f\u00fcr Wasser oder auch f\u00fcr Gase, die aufgrund ihrer gro\u00dfen Querschnitte elektrischen Strom gut leiten k\u00f6nnen. Diese Rohrleitungen sind fremde leitf\u00e4hige Teile entsprechend DIN VDE 0100 Teil 200. Zu diesen z\u00e4hlen auch die leitf\u00e4higen Geb\u00e4udekonstruktionen oder die Monierung, die in den Beton eingebracht ist.<\/p>\n<p>Da der Umfang der Starkstrominstallationen in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat, ist damit zu rechnen, dass elektrische Str\u00f6me nicht nur \u00fcber die vorgesehenen Schutzleiter sondern nach den Kirchhoff`schen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten auch \u00fcber leitf\u00e4hige Rohrleitungen flie\u00dfen. Solche Str\u00f6me flie\u00dfen u. U. nicht nur im Fehlerfall sondern auch im Normalbetrieb.<\/p>\n<p>Deshalb kann schon im Normalbetrieb, erst recht aber im Schadensfall\u00a0 beispielsweise ein Rohrleitungssystem mit Spannung beaufschlagt sein. W\u00e4re kein Potenzialausgleich vorhanden, kann durch eine Person, die zwei unterschiedliche Rohrleitungssysteme ber\u00fchrt und von denen eines geerdet ist, ein elektrischer Strom flie\u00dfen. In Abh\u00e4ngigkeit von den \u00dcbergangswiderst\u00e4nden liegt die Ber\u00fchrungsspannung bei einem einfachen Erdschluss unterhalb der Netzspannung von 230 V.<\/p>\n<p>Durch die Verbindung aller leitf\u00e4higen Systeme wie Rohrleitungen oder Ger\u00e4tegeh\u00e4use durch Potenzialausgleichsleiter m\u00fcssen diese Ber\u00fchrungsspannungen (Potenziale) auf f\u00fcr den Menschen ungef\u00e4hrliche Werte reduziert werden. Zum vollst\u00e4ndigen Potenzialausgleich werden nahe der Niederspannungshauptverteilung (NSHVt) Fundament- und Blitzschutzerder, Gasinnenrohre, Wasserleitungen, Heizungsvor- und r\u00fccklauf, Dampfleitungen, Rohrleitungen medizinischer Gase usw. auf die Hauptpozentialausgleichschiene aufgelegt.<\/p>\n<p>Die Problematik der elektrischen Sicherheit und des un\u00fcbersehbaren Flie\u00dfens von Ausgleichsstr\u00f6men zeigt Bild 1.<\/p>\n<p>Die Darstellung zeigt, wie m\u00f6gliche Ausgleichsstr\u00f6me, die beim Betrieb von Motoren, Aufz\u00fcgen, Klimaanlagen usw., \u00fcber eisenbewehrte Armierungen aus anderen Geb\u00e4u- debereichen \u00fcber OP-R\u00e4umlichkeiten, OP-Versorgungseinheiten, Ger\u00e4te usw. den Patienten gef\u00e4hrden k\u00f6nnen, wenn kein Potenzialausgleich besteht bzw. nicht angeschlossen wird.<\/p>\n<p>Das \u00fcber dem OP-Tisch eingezeichnete Voltmeter deutet m\u00f6gliche Potentialunterschiede zwischen den einzelnen Ger\u00e4ten an. Diese k\u00f6nnen intraoperativ Ausgleichsstr\u00f6me \u00fcber und durch das Herz des Patienten flie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>Anforderungen der bisherigen VDE 0107 Starkstromanlagen in Krankenh\u00e4usern und medizinisch genutzten R\u00e4umen au\u00dferhalb von Krankenh\u00e4usern.<\/p>\n<p>Die VDE 0107 unterteilt die medizinisch genutzten R\u00e4ume in Anwendungsgruppen (AG) 0, 1 und 2. F\u00fcr R\u00e4ume der AG 2 ist ein Medizinisches IT-Netz mit floatendem Potential und einem zus\u00e4tzlichen, besonderen Potenzialausgleich generell gefordert. Medizinische IT-Netze werden eingesetzt, damit beim ersten K\u00f6rper- oder Erdschluss keine Abschaltung erfolgt. Erst bei einem Kurzschluss oder zu starker \u00dcberlastung ist ein Weiterbetrieb der medizinischen elektrischen Ger\u00e4te nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Hinweis: Der Begriff IT-Netz als Bezeichnung f\u00fcr diese besondere Form der Spannungsversorgung ist nicht mit dem gleichlautenden Begriff IT-Netz der Informationstechnologie (IT) zu verwechseln.<\/p>\n<p>In R\u00e4umen der AG 2 (OP`s, Intensivstationen, Linksherzkatheterr\u00e4ume) gem\u00e4\u00df DIN VDE 0107 werden in Erg\u00e4nzung der Schutzma\u00dfnahmen nach DIN VDE 0100 Teil 410 alle fremden leitf\u00e4higen Teile innerhalb der Patientenumgebung elektrisch untereinander und mit der Schutzleitersammelschiene verbunden. Durch diese Ma\u00dfnahme erreicht man, dass auch sehr kleine Ber\u00fchrungsspannungen.<\/p>\n<p>Dies bedeutet z. B. f\u00fcr einen OP, dass alle:<\/p>\n<ul>\n<li>fest eingebaute OP-Tische, sofern sie nicht Schutzklasse I-Ger\u00e4te sind,<\/li>\n<li>der ableitf\u00e4hige OP-Boden,<\/li>\n<li>Deckenversorgungsampeln, sofern sie nicht Schutzklasse I-Ger\u00e4te sind<\/li>\n<li>Sp\u00fclen, sofern sie in der Patientenumgebung aufgestellt und fremde leitf\u00e4hige Teile sind,<\/li>\n<li>Metallrahmen, sofern sie sich in der Patientenumgebung befinden und fremde leitf\u00e4hige Teile sind und<\/li>\n<li>Edelstahl-Arbeitsplatten, sofern sie in der Patientenumgebung aufgestellt und fremde leitf\u00e4hige Teile sind<\/li>\n<\/ul>\n<p>in den Potenzialausgleich eingeschlossen sein m\u00fcssen. Die Einrichtung eines zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleichs setzt die Funktionsf\u00e4higkeit des Hauptpotenzialausgleichs zwingend voraus. Die Berechnung des Nennquerschnittes des Hauptpotenzialausgleichsleiters erfolgt nach DIN VDE 0100 Teil 540.<\/p>\n<p>Hinter diesen Ma\u00dfnahmen stehen die \u00dcberlegungen und Erfahrungen, m\u00f6gliche Spannungsunterschiede, die als Spannungsquellen auftreten k\u00f6nnen, in der Patientenn\u00e4he oder am Patienten unbedingt zu vermeiden. Diese Spannungsquellen k\u00f6nnen \u00fcber den K\u00f6rperwiderstand Str\u00f6me hervorrufen, die nicht nur \u00fcber den Patienten flie\u00dfen sondern auch den Arzt und das Pflegepersonal beintr\u00e4chtigen oder sogar gef\u00e4hrden k\u00f6nnen. Hinzu kommt auch eine Beeintr\u00e4chtigung der Funktion von aktiven Medizinprodukten durch abflie\u00dfende Str\u00f6me bis hin zu deren Funktionsst\u00f6rung.<\/p>\n<h2>ANFORDERUNGEN DER NEUEN VDE 0100 TEIL 710<\/h2>\n<p>Die bisherige VDE 0107 ist durch die neue VDE 0100 Teil 710 Ende 2002 abgel\u00f6st worden. Der ZPA wird unver\u00e4ndert, wie vorgeschrieben, gefordert. Entfallen ist der messtechnische Nachweis von Potenzialdifferenzen in R\u00e4umen der Gruppe 2. Diese Forderung wurde aufgegeben, weil es sich um eine Norm f\u00fcr die Errichtung von neuen Anlagen oder der Anpassung alter Anlagen nach wesentlicher \u00c4nderung handelt. Die neue Norm enth\u00e4lt ein striktes PEN-Verbot, d. h. PE-Leiter und N-Leiter d\u00fcrfen nicht mehr bis zum Stockwerksverteiler als TN-C Netz zusammengef\u00fchrt werden, sondern m\u00fcssen bereits ab Hauptverteilung gem\u00e4\u00df Bild 2 getrennt gef\u00fchrt werden. Die neue VDE 0100 Teil 710 schreibt f\u00fcr Neu- und Umbauten ein TN-S Netz vor, bei dem bei korrekter Installation keine Verbindung mehr zwischen PE und N besteht. Bild 2 zeigt links die Ausf\u00fchrung eines TN-C Netzes und rechts das bei Um- und Neubauten zu installierende TN-S Netz.<\/p>\n<dl>\n<dt><\/dt>\n<\/dl>\n<p>Im TN-C Netz mu\u00df man eine Parallelschaltung zu Rohren, Abschirmungen von EDV-Netzen, Armierungen und sonstigen leitf\u00e4higen K\u00f6rpern beachten, wobei sich in Abh\u00e4ngigkeit von der Leitf\u00e4higkeit und dem Durchmesser der Materialien eine Aufteilung der r\u00fcckflie\u00dfenden Str\u00f6me ergibt. Teilstr\u00f6me flie\u00dfen \u00fcber den PEN zur Quelle zur\u00fcck. Mit einer Stromzange kann man in der Hauptpotenzialleitung den Stromfluss feststellen. Str\u00f6me flie\u00dfen \u00fcber alle leitf\u00e4higen Teile, also \u00fcber alle Materialien, die leitf\u00e4hig und mit Masse verbunden sind, d. h. auch ein metallisches Rohrsystem stellt einen potenziellen Leiter dar.<\/p>\n<p>Es kann unbeabsichtigt eine Verbindung zwischen PE und N bzw. durch einen Isola- tionsfehler hergestellt werden, die ohne Messung und \u00dcberwachung durch ein sog. RCM-Verfahren (RCM = Residual Current Monitoring) niemand bemerken w\u00fcrde. RCM-\u00dcberwachung sind Differenzstrom-\u00dcberwachungsger\u00e4te nach DIN EN 62020, die eine gezielte \u00dcberwachung von Einzelger\u00e4ten oder Anlagenteilen erm\u00f6glichen<\/p>\n<p>Die neue Norm fordert auch, dass das TN-S Netz komplett ab Niederspannungs- hauptverteilung und nicht mehr nur ab Geb\u00e4udehauptverteiler installiert sein muss; mit Hilfe der RCM-\u00dcberwachung wird ein Alarm ausgel\u00f6st, wenn zwischen PE und N Fehler ein Isolationsfehler bzw. \u00dcberbr\u00fcckungen auftreten.<\/p>\n<p>Im Prinzip d\u00fcrften also nach der VDE 0100 Teil 710 keine vagabundierenden Str\u00f6me mehr auftreten, wenn das TN-S Netz ab Quelle sauber \u00fcberwacht wird. Aus diesem Grund ist in der neuen Norm auch die Messung der 10 mV Spannungsdifferenz zwischen ber\u00fchrbaren, leitf\u00e4higen Teilen im OP u. a. weggefallen, weil die Philosophie der Norm davon ausgeht, dass \u00fcber die \u00dcberwachung des R\u00fcckstroms keine Gef\u00e4hrdung mehr auftreten kann.<\/p>\n<p>Deshalb besteht die Empfehlung, die TN-S Systeme kontinuierlich zu \u00fcberwachen. Unter diesen Voraussetzungen k\u00f6nnen eben keine sch\u00e4dlichen vagabundierenden Str\u00f6me im Normalbetrieb auftreten. Unbedingt ist aber zu beachten, dass die\u00a0 \u00dcberwachung mittels RCM den Strom nicht begrenzt, sondern nur einen Hinweis gibt, wenn eine Alarmgrenze erreicht ist! Sie stellt demnach keine Schutzma\u00dfnahme dar und gibt auch keinen Hinweis darauf, wo die Quelle f\u00fcr Potenzialausgleichsstr\u00f6me bzw. Spannungsquellen ist.<\/p>\n<p>Der Strom im PE-Leiter wird nie Null sein, da es immer Ger\u00e4teableitstr\u00f6me, bedingt durch Isolationsgrenzen und naturgem\u00e4\u00dfe Ver\u00e4nderungen durch Alterung der Isolation gibt. Je mehr Ger\u00e4te an eine Quelle angeschlossen sind, desto h\u00f6her sind au\u00dferdem die Ableitstr\u00f6me. Somit mu\u00df je nach Raumnutzung die Alarmgrenze der RCM-Schaltungen \u00fcber der Summe der Ableitstr\u00f6me liegen, um spontane Ereignisse zu erkennen, die den Ableitstrom ansteigen lassen bzw. auf zunehmende Alterung der Isolation hinweisen.<\/p>\n<p>Der Grenzwert f\u00fcr die Messung in einem kardiologischen \u00dcberwachungsbereich Gruppe 2 mit LHKM sollte entsprechend angepasst werden. Das Ansteigen der im RCM-Verfahren gemessenen Ausgleichsstr\u00f6me kann also einen Hinweis auf gef\u00e4hrliche Potenzialunterschiede sein. Das Ansteigen der Summenableitstr\u00f6me kann kontrolliert werden, indem man die \u00c4nderung der Messwertanzeige beim Einschalten der Ger\u00e4te verfolgt.<\/p>\n<p>Wenn also die Nutzungsart von medizinisch genutzten R\u00e4umen ge\u00e4ndert oder die Rauminstallation wesentlich ver\u00e4ndert wird, muss die Elektroinstallation der neuen VDE 0100 Teil 710 angepasst werden; es besteht in solchen F\u00e4llen ein Anpassungszwang.<\/p>\n<p>Die Umsetzung und Einhaltung der Anforderungen an die Elektroinstallation nach VDE 0100 Teil 710 machen aber nur dann Sinn, wenn die Installationsphilosophie der VDE 0100, die an der Netzsteckdose endet, konsequent in den medizinisch genutzten R\u00e4umen und bei Anschluss von Medizinprodukten fortgesetzt wird. Es ist aber unbedingt zu beachten, dass unbeabsichtigte und fehlerhafte Verbindungen zwischen den verschiedenen Raumgruppen 1 und 2 mit IT-Netzen durch Antennen, Sprechanlagen, Video-\/Audioleitungen, EDV-Netzwerke bzw. Blitzschutzwerke die Sicherheitsphilosophie der VDE 0100 Teil 710 wieder aufheben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In allen Geb\u00e4uden mit medizinischen genutzten R\u00e4umen muss gepr\u00fcft werden, ob zumindest der allgemeine, \u00f6rtliche PA baulich nach der Vorg\u00e4ngernorm VDE 0107 vorhanden ist.<\/p>\n<p>Bei der Betrachtung der Installationsproblematik sind folgende Punkte zu kontrollieren:<\/p>\n<ul>\n<li>Schleifenbildung<\/li>\n<li>Induktionen<\/li>\n<li>vektorielle Addition von Str\u00f6men<\/li>\n<li>Oberwellen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im medizinischen Bereichen der Gruppe 2 sind in der N\u00e4he der Patientenposition Anschlussbolzen f\u00fcr Potenzialausgleichsleitungen nach DIN 42801 anzubringen, \u00fcber die ortsver\u00e4nderliche, medizinische elektrische Ger\u00e4te und ortsver\u00e4nderliche Operationsleuchten in den zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleich einbezogen werden k\u00f6nnen (Bild3).<\/p>\n<dl>\n<dt><\/dt>\n<\/dl>\n<h2>POTENZIALAUSGLEICHSSCHIENE<\/h2>\n<p>Die Potenzialausgleichsschiene f\u00fcr den zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleich muss in dem medizinisch genutzten Bereich (Raum oder der Raumgruppe) oder in dessen N\u00e4he angeordnet sein. In jedem zugeordneten Verteiler oder in dessen N\u00e4he ist eine Potenzialausgleichsschiene anzuordnen, an welche der Potenzialausgleichsleiter und der Schutzleiter angeschlossen sein m\u00fcssen. Die Verbindungen sind so auszuf\u00fchren, dass die beiden Leiter klar unterscheidbar und trennbar sind.<\/p>\n<p>2. ZUS\u00c4TZLICHER POTENZIALAUSGLEICH F\u00dcR ORTSVER\u00c4NDERLICHE MEDIZINPRODUKTE<\/p>\n<p>Bei der Diskussion um die Bedeutung des Potenzialausgleichs f\u00fcr mobile, ortsver\u00e4nderliche Medizinprodukte sind auch die nach wie vor g\u00fcltigen VDE 0753 Teil 2\/02.83 Anwendungsregeln f\u00fcr elektromedizinische Ger\u00e4te bei intrakardialen Eingriffen zu beachten. VDE 0753 schreibt vor, dass beim Einsatz von aktiven, ortsver\u00e4nderlichen Medizinprodukten in Ausf\u00fchrung Schutzklasse I in medizinischen R\u00e4umen der Gruppe 2 die richtigen Anschl\u00fcsse der zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleichsleitungen und der Potenzialausgleichs-Anschlussvorrichtungen des Raumes vor der Anwendung von medizinischen Ger\u00e4ten gepr\u00fcft werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ableitstr\u00f6me von elektrischen Ger\u00e4ten, Potenzialausgleichsstr\u00f6me zwischen raumbezogenen Metallteilen sowie auch Messkreisstr\u00f6me von elektrischen Ger\u00e4ten k\u00f6nnen \u00fcber intrakardiale Katheter oder am freigelegten Herzen angelegte Abnehmer durch das Herz flie\u00dfen; die gleiche Problematik gilt f\u00fcr das Gehirn.<\/p>\n<p>Als physiologisch noch vertr\u00e4glich werden dabei gem\u00e4\u00df VDE 0753 Teil 2 Gleichstrom oder niederfrequenter Wechselstrom bis 1.000 Hz von 10 mA angesehen. Alle elektrischen Ger\u00e4te, die Energie in irgendeiner Form an den Patienten abgeben oder auch nur leitend mit ihm verbunden sind, k\u00f6nnen diese winzigen Energiemengen abgeben und daher jederzeit eine Gefahrenquelle darstellen.<\/p>\n<p>Der ZPA f\u00fcr fahrbare bzw. ortsver\u00e4nderliche Medizinprodukte stellt nach wie vor eine vorbeugende Ma\u00dfnahme dar, eine treibende Spannung, die aus Spannungs-(Potenzial)differenzen zwischen ber\u00fchrbaren Ger\u00e4ten und dem Patienten entstehen kann, zu vermeiden und alle Spannungen auf ein gemeinsames Potenzial zu bringen.<\/p>\n<p>Nach dem Ohmschen Gesetz I=U\/R sind f\u00fcr den OP die niedrigen Werte von 10 mV bzw. 10 mA gefordert, da \u00fcblicherweise der Schutzfaktor der Haut mit einem angenommenen, durchschnittlichen Wert von ca. 1 kOhm bei medizinischen Anwendungen aufgehoben wird.<\/p>\n<p>Bild 4 zeigt die schematische Darstellung der elektrischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten nach dem Ohmschen Gesetz (Ber\u00fchrungsspannung Ub = 10 mV, durchschnittlicher K\u00f6rperwiderstand RK\u00f6rper = 1kW, Grenzwert f\u00fcr Herzflimmern = 10 mA) und damit die elektrotechnischen Grundlagen f\u00fcr die Begrenzung von Str\u00f6men und Spannungen in der Patientenumgebung.<\/p>\n<p>Bild 4 belegt die nach wie vor gegebene Notwendigkeit, die maximale Ber\u00fchrungsspannung von maximal 10 mV zu messen und einzuhalten, auch wenn sie in der neuen VDE 0100 Teil 710 aus den vorher genannten Gr\u00fcnden nicht mehr enthalten ist.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Anwendung von Ger\u00e4ten mit direktem Kontakt zum Patienten muss zumindest um den Patienten (sog. Patientenumgebung) ein Bereich mit Potenzialausgleich \u00fcber einen patientennahen zentralen Potenzialausgleichspunkt geschaffen werden, an dem die Potenzialausgleichsleiter der Ger\u00e4te angeschlossen sind.<\/p>\n<p>In R\u00e4umen der Gruppe 2 sind in der N\u00e4he der Patientenposition Anschlussbolzen f\u00fcr Potenzialausgleichsleitungen anzubringen, \u00fcber die ortsver\u00e4nderliche medizinische elektrische Ger\u00e4te bei intrakardialen Eingriffen und ortsver\u00e4nderliche Operationstische, bei Anwendung der HF-Chirurgie in den Potenzialausgleich einbezogen werden m\u00fcssen. Der Potenzialausgleich ist auf den Bereich zu begrenzen, der den Patienten unmittelbar umgibt, d. h. im 1,5 m Umkreis eines Operationstisches oder eines Bettes in einer Intensivstation.<\/p>\n<p>Befindet sich mehr als ein Patient in diesem Bereich, so sind die verschiedenen Potenzialausgleichspunkte an eine zentrale Potenzialausgleichsschiene, die mit dem Schutzleiter der Stromversorgung f\u00fcr den betreffenden Bereich verbunden ist, anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bei Medizinprodukten (Bild 6) mit Ausf\u00fchrung in Schutzklasse I und II m\u00fcssen die ber\u00fchrbaren Metallteile der Ger\u00e4te mit Verbindungselementen gem\u00e4\u00df DIN 42801 (siehe Bild 7) zus\u00e4tzlich \u00fcber flexible Potentialausgleichsleitungen mit den ZPA-Anschlussstellen des Raumes verbunden sein.<\/p>\n<p>Der Potenzialausgleich kann aus festen st\u00e4ndigen Anschl\u00fcssen oder\u00a0 auch einer Anzahl von Einzelanschl\u00fcssen bestehen, die dann hergestellt werden, wenn die Ger\u00e4te nahe beim Patienten aufgebaut werden. Die dazu notwendigen Anschlussstellen f\u00fcr die gr\u00fcn\/gelb (Normbezeichnung GR\u00dcN-GELB) gekennzeichneten Potenzialausgleichsleitungen m\u00fcssen selbstverst\u00e4ndlich sowohl an den Ger\u00e4ten als auch an der Anlage vorgesehen sein. Bild 8 zeigt beispielhaft die korrekte Anbringung bzw. Nachr\u00fcstung der Potenzialausgleichsleitungen an einem fahrbaren Ger\u00e4tewagen im OP.<\/p>\n<p>Bei beweglichen, ortsver\u00e4nderlichen Medizinprodukten \u00fcbernimmt der zus\u00e4tzliche Potenzialausgleich mehrere Aufgaben:<\/p>\n<ul>\n<li>Vermeidung oder Ausgleich von Potenzialunterschieden zwischen K\u00f6rpern elektrischer Betriebsmittel und fest eingebauten leitf\u00e4higen Teilen in der Patientenumgebung<\/li>\n<li>Ableitung bzw. Reduzierung erh\u00f6hter Ableitstr\u00f6me gem\u00e4\u00df Anhang BBB der DIN EN 60601-1-1:2001(Systemnorm)<\/li>\n<li>Redundanz zur Schutzleiter-Verbindung nach DIN EN 60601-1-1:2001 f\u00fcr den Fall der Unterbrechung eines Ger\u00e4teschutzleiters<\/li>\n<\/ul>\n<h2>VORRICHTUNG F\u00dcR DEN ZUS\u00c4TZLICHEN POTENZIALAUSGLEICH AN AKTIVEN MEDIZINPRODUKTEN<\/h2>\n<p>Die DIN VDE 0750 \/ EN 60601 \/ IEC 601 (G\u00fcltigkeitsbereiche: Deutschland \/ Europa \/ Welt) verlangen nicht explizit f\u00fcr jedes Ger\u00e4t das Vorhandensein eines Erdungsstehbolzens. Die Norm beschreibt zwar die mechanischen Abmessungen des Bolzens, enth\u00e4lt aber keine Forderung der Installation, so dass durchaus auch Medizinprodukte ohne diesen Anschlu\u00df am Markt angeboten werden (k\u00f6nnen).<\/p>\n<p>Das bedeutet, dass der Betreiber u. U. den Anschlu\u00df an einem Medizinprodukt bzw. Ger\u00e4t nachr\u00fcsten oder aber bei der Auswahl\/Ausschreibung bzw. Leistungsverzeichnis diese Forderung stellen mu\u00df.<\/p>\n<p>Fahrbare Ger\u00e4tewagen, die bestimmungsgem\u00e4\u00df ein medizinisch elektrisches System gem\u00e4\u00df DIN EN 60601-1-1 aufnehmen sollen, sollten grunds\u00e4tzlich eine geeignete Vorrichtung f\u00fcr den sternf\u00f6rmig auszuf\u00fchrenden zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleich enthalten (Siehe Literaturangabe Nr. 5).<\/p>\n<p>Der zus\u00e4tzliche Potenzialausgleich kann erforderlich werden, wenn die Ersatzger\u00e4teableitstr\u00f6me die zul\u00e4ssigen Grenzwerte \u00fcberschreiten und kein Trenntrafo installiert ist.<\/p>\n<p>Dies bedeutet, dass in der Praxis ein Medizinprodukt ohne Bolzen nicht zu gebrauchen ist und daher nur Medizinprodukte mit Potenzialausgleichsanschluss beschafft werden sollten. Diese Forderung betrifft auch Nichtmedizinprodukte wie Video-Monitore, Videoprinter und \u0096recorder, die in medizinischen R\u00e4umen der Gruppen 1 und 2 eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Wie\u00a0 soll den ein Medizinprodukt bzw. Ger\u00e4t ohne den Bolzen in den zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleich ZPA einbezogen werden? Ein Hersteller ist also gut beraten, wenn er bei Komponenten, die im weitesten Sinne mit invasiven Komponenten verbunden werden oder werden k\u00f6nnten, von vornherein einen solchen anbringt.<\/p>\n<p>Wenn der Anwendungsfall (Raumgruppe 2, invasiv, Gesamtableitstrom &gt; 1 mA) es erfordert, muss der Bolzen an fahrbaren Ger\u00e4tewagen bzw. Medizinprodukten nachger\u00fcstet werden.<\/p>\n<p>Bei Altger\u00e4ten, die vor und w\u00e4hrend der G\u00fcltigkeit der MedGV beschafft wurden, kann dies durch einen erfahrenen Medizintechniker erfolgen, (unter Ber\u00fccksichtigung aller geltenden Regeln der Technik &#8211; insbesondere Luft- und Kriechstrecken sind einzuhalten, was bei Tochtermonitoren schon mal problematisch sein kann), ggf. mu\u00df die Abnahme durch einen Sachverst\u00e4ndigen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h2>ZPA BEI SYSTEMEN WIE MEDIZINISCHEN ELEKTRISCHEN GER\u00c4TE NACH DIN EN 60601-1-1<\/h2>\n<p>Der informative Anhang AAA der Norm 60601-1-1 weist zum Abschnitt 19.201 Ableitstr\u00f6me erg\u00e4nzend daraufhin, dass f\u00fcr nichtmedizinische Ger\u00e4te in den entsprechenden Normen h\u00f6here Geh\u00e4useableitstr\u00f6me erlaubt sein k\u00f6nnen als die Grenzwerte in der 60601-1-1. Werden Nichtmedizinprodukte au\u00dferhalb der Patientenumgebung betrieben, k\u00f6nnen diese erh\u00f6hten Geh\u00e4useableitstr\u00f6me akzeptiert werden.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlicher Potenzialausgleich bei Systemen medizinisch elektrischer Ger\u00e4te<\/p>\n<p>Innerhalb der Patientenumgebung ist es erforderlich, Potenzialunterschiede zwischen verschiedenen Teilen eines System zu begrenzen. Bei der Begrenzung dieser Potenzialdifferenz in einem System von Schutzleitern spielt die Qualit\u00e4t der Verbindung und die zentrale Zusammenf\u00fchrung eine wesentliche Rolle. Es ist daher wichtig, die Unterbrechungen der Schutzma\u00dfnahme an jedem Teil des Systems zu verhindern.<\/p>\n<ul>\n<li>Zus\u00e4tzliche Potenzialausgleichsleiter k\u00f6nnen verwendet werden, wenn der Geh\u00e4useableitstrom beim Ersten Fehler die zul\u00e4ssigen Grenzen \u00fcberschreitet.<\/li>\n<li>Zus\u00e4tzliche Schutzleiter f\u00fcr medizinische elektrische Ger\u00e4te, die mit IEC 60601-1-1 \u00fcbereinstimmen, sind nicht notwendig. Jedoch im Fall nichtmedizinischer elektrischer Ger\u00e4te kann diese Ma\u00dfnahme dem \u00dcberschreiten der zul\u00e4ssigen Grenzen des Geh\u00e4useableitstromes vorbeugen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der gr\u00fcn-gelbe zus\u00e4tzliche Potenzialausgleichsleiter sollte &#8211; wie in Bild 9 gezeigt &#8211; immer zwangsweise mit dem Netzanschlusskabel bis zum Netzstecker verbunden sein, so dass der Anwender beide Kabel und somit auch das Potenzialausgleichskabel in die daf\u00fcr vorgesehene Anschlussbuchse steckt.<\/p>\n<h2>ZUSAMMENFASSUNG<\/h2>\n<p>Die Notwendigkeit eines Potenzialausgleichs zur Verhinderung von Potentialdifferenzen als treibende Spannungsquelle mit Gef\u00e4hrdungspotentialen ist nach wie vor gegeben<\/p>\n<p>Eine \u00dcberwachung des R\u00fcckstroms im PE-Leiter mit RCM-Technologie ersetzt nicht die Philosophie der vorbeugenden Verhinderung von Spannungsdifferenzen als treibende Kraft f\u00fcr Spannungsquellen mit Gef\u00e4hrdungspotential f\u00fcr Patient und Anwender in medizinisch genutzten R\u00e4umen. Daher m\u00fcssen alle Anwender von medizinischen Ger\u00e4ten immer wieder ausf\u00fchrlich \u00fcber die Bedeutung und Notwendigkeit des ZPA informiert werden. Die PA-Ausgleichsleitung sollte bei mobilen Ger\u00e4ten zwangsweise mit dem Netzkabel bis zum Netzstecker gef\u00fchrt werden und es sollten nur Medizinprodukte und Ger\u00e4te beschafft werden, die \u00fcber einen Anschlussbolzen f\u00fcr den zus\u00e4tzlichen Potenzialausgleich verf\u00fcgen.<\/p>\n<h2>LITERATUR<\/h2>\n<ol>\n<li>VDE 0753 Teil 2\/02.83 Anwendungsregeln f\u00fcr elektromedizinische Ger\u00e4te bei intrakardialen Eingriffen<\/li>\n<li>VDE 0100 Teil 710: 2002.11.01 Errichten von Niederspannungsanlagen, Medizinisch genutzte Bereiche<\/li>\n<li>VDE 0107 Starkstromanlagen in Krankenh\u00e4usern und medizinisch genutzten R\u00e4umen au\u00dferhalb von Krankenh\u00e4usern<\/li>\n<li>G\u00e4rtner, A.; Medizinproduktesicherheit &#8211; Leitfaden f\u00fcr den Betreiber, T\u00dcV-Verlag K\u00f6ln, 2001, ISBN 3-8249-0672-4<\/li>\n<li>G\u00e4rtner, A.; Anforderungen an fahrbare Ger\u00e4tewagen, mt-Medizintechnik, 6\/2002, S. 211 &#8211; 217<\/li>\n<li>Hofheinz, W.; Elektrische Sicherheit in medizinisch genutzten R\u00e4umen, VDE Verlag 2001, ISBN 3-800-2527-4<\/li>\n<li>Sudkamp, N.; Elektrische Anlagen im Krankenhaus, T\u00dcV-Verlag K\u00f6ln, 2001, ISBN 3-8249-0533-7<\/li>\n<li>DIN EN 62020:1999-07, Elektrisches Installationsmaterial &#8211; Differenzstrom-\u00dcberwachungsger\u00e4te f\u00fcr Hausinstallationen und \u00e4hnliche Verwendungen (RCM`s)<\/li>\n<li>DIN 42801Ausgabe:1980-04, Anschlussbolzen f\u00fcr Potenzialausgleichsleitungen<\/li>\n<li>DIN 42801-2, Ausgabe: 1984-01 Potenzialausgleichleitungen; Anschlussbuchse<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"100-width.php","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4481","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - 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